SAP Solution Manager

sap solution manager

Management des gesamten Application Lifecycles!

Der Betrieb von SAP Systemlandschaften über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg stellt für Anwenderunternehmen und auch Service Provider eine kontinuierliche Herausforderung in puncto Aktualisierung, Änderung und Pflege wie auch Überwachung und Steuerung dar.

Der Solution Manager ist das zentrale Tool der SAP, um den gesamten Lebenszyklus Ihrer SAP Systeme zu unterstützen, also für das gesamte Application Lifecycle Management (ALM).

Er liefert hierfür ein zentrales, steuerndes System (Single Source of Truth), mit dem sämtliche Geschäftsprozesse integriert und überwacht werden können und zwar sowohl für SAP als auch non-SAP Systeme.

Er dient als Kontroll- und Steuerungssystem für das gesamte Enterprise Service Management, in Anlehnung an das international anerkannten Framework für IT Service Management: ITIL ®.

Mit dem Solution Manager verfolgt die SAP zwei große Ziele, nämlich Build SAP like a Factory und Run SAP like a Factory, wobei sich dies auch über non-SAP Komponenten erstreckt.

Hierfür bietet der SAP Solution Manager den Zugriff auf vorkonfigurierte Inhalte, Werkzeuge und Methoden, die während der Evaluierung und Implementierung sowie beim operativen Betrieb und der Optimierung von Systemen genutzt werden können.

Dieser Lebenszyklus, gemäß des Application Lifecycle Modells der SAP, gliedert sich in folgende 6 Phasen:

  • Requirements
  • Design
  • Build & Test
  • Deploy
  • Operate
  • Optimize

SAP Solution Manager - der Alleskönner!

Wir sind Ihr Solution Manager Spezialist und Potentialaktivierer!

Unsere Dienstleistungen passend für Sie

Mit unseren Consulting-Leistungen verfolgen wir den Anspruch, dieses umfassende ITSM-Tool mit seiner enormen Funktionsbreite über den gesamten Application Lifecycle für Sie als SAP-Anwender zu erschließen und die damit möglichen Nutzenpotentiale für Ihr Unternehmen zu heben.

Unsere Dienstleistungen rund um den SAP Solution Manager umfassen:

  • Durchführung von Nutzenpotentialanalysen & Potential-Workshops, um zunächst zu ermitteln, von welchen Funktionen Ihr Unternehmen am meisten profitieren könnte
  • Durchführung von Installationen, Upgrades und Updates 
  • Aktivierung/Customizing der Solution Manager Funktionsumfänge
  • Generelle Einführungs-, Projekt- und Betriebsunterstützung

Welches Potential dürfen wir bei Ihnen aktivieren?

Application Lifecycle Management

Der SAP Solution Manager hat einen enormen Funktionsumfang im Gepäck, das Problem ist:

SAP-Kunden nutzen die zahlreichen Funktionen des Solution Managers in der Praxis häufig nur sehr rudimentär!

Dadurch werden möglicherweise nützliche Einsatzmöglichkeiten und damit echte Nutzenpotentiale für SAP-Anwenderunternehmen verschenkt.

Verschenken Sie auch Potentiale?

Das muss nicht länger so sein, wir helfen Ihnen diese Potentiale zu heben. Gemeinsam mit Ihnen anlaysieren wir, inwieweit die im Solution Manager enthaltenen Features für Ihre Zwecke nützlich sein können und aktivieren diese Funktionsbausteine für Sie.

Einsatzmöglichkeiten des SAP Solution Managers

Phase: Requirements

Solution Documentation: 

  • Bereitstellung einer zentralen Dokumentation der Prozesse, Systemlandschaft, Kundenentwicklungen und Partnerlösungen. Diese bildet die Basis für den gesamten ALM Prozess innerhalb Ihrer Organisation. Als transparente "Single Source of Truth" haben Sie Zugriff auf alle relevanten Informationen. 

Solution Implementation: 

  • Bei der Implementierung neuer Geschäftsfunktionalitäten sind der reibungslose Ablauf und die Vermeidung von Betriebsstörungen entscheidend. Die einzelnen Phasen Erstellung eines Projektes, Evaluierung, Planung, Durchführung, Tests und Reporting gewährleisten eine möglichst geringe Störung des täglichen Business.

Solution Documentation und Implementation sind Basisbausteine für viele folgende Phasen innerhalb des Application Lifecycle Managements. Sie sind zwar nicht zwingend vorgeschrieben, können jedoch beispielsweise die Aufgaben im Test Management und operativen Betrieb enorm erleichtern.

Phase: Design

  • Das Template Management liefert standardisierte Konfigurationen über und für mehrere Projekte. Dies ist gerade in großen und verteilten Landschaften extrem wichtig und vorteilhaft. Erfahrungen, bekannte Probleme und deren Lösungen fließen in die Templates mit ein und stehen für Folge- oder neue Projekte zur Verfügung. Die Templates werden zentral abgelegt und folgen dem Prinzip von Design – Build – Test.

Phase: Build & Test

Test Management: 

  • Realistische und aussagekräftige Tests sind während der Implementierung, aber auch in regelmäßigen Wartungsintervallen, unerlässlich. Der SAP Solution Manager liefert ein Set verschiedenster Funktionalitäten um dies zu unterstützen.
  • Zu nennen wären hier die Change Impact Analyse, End-to-end Testmanagement automatisiert (Component-based Test Automation CBTA), Szenarien zur Unterstützung manueller Testaktivitäten. Vordefinierte Tests können koordiniert abgearbeitet, verbessert und überwacht werden. Da dies mittels eines zentralen Werkzeugs geschieht, wird ein Informationsverlust oder die Verzögerung verhindert. Am Ende oder während einer Testphase ist ein Reporting jederzeit möglich.

Phase: Deploy

Change Control Management: 

  • Die entscheidenden Kriterien für Änderungen innerhalb der Systemlandschaft sind die Revisionssicherheit und Nachvollziehbarkeit der Änderungen. Der Solution Manager bietet ein Integriertes Qualitätsmanagement gemäß ITIL®.
  • Auch hier bietet der Solution Manager einen zentralen Einstieg, mit dem die Durchführung, Dokumentation und das Reporting verwaltet werden kann. Dies ermöglicht wiederum eine gesteuerte und dokumentierte Anpassung von Geschäftsprozessen und deren Freigabe, sowohl für ABAP über CTS, als auch NON ABAP Komponenten durch CTS+ cCTS.

Application Incident Management: 

  • Der SAP Solution Manager liefert einen integrierten Service Desk für Incidents und Service Requests. Dem IT-Support steht nicht nur ein zentrales Tool zur Meldungsbearbeitung zur Verfügung, sondern er ermöglicht auch direkten Zugang zu den betroffenen Systemen.
  • Durch Guided Procedures besteht die Möglichkeit, Probleme schon auf frühen Support Ebenen zu beheben, wenn diese bekannt und dokumentiert sind. Eine Weiterleitung von schwerwiegenderen Problemen an den SAP Support wird vereinfacht. Ebenfalls besteht die Möglichkeit der Anbindung an 3rd Party Produkte.

Phase: Operate

Technical Operations: 

Die Möglichkeiten im Bereich der Technical Operations sind so mannigfaltig, dass wir sie hier nur kurz anreißen:

  • Zentrale Überwachungs- & Benachrichtigungsinfrastruktur
  • Einheitliches End-User Experience-Monitoring
  • Zentrale Administrationswerkzeuge
  • Reporting
  • Data Volume Management (DVM)
  • Dashboards
  • Guided Procedures
  • IT Calendar Downtime Management
  • IT-Task Management
  • Service Level Reporting

Alle diese Bereiche basieren auf einer zentralen einheitlichen Monitoring- und Alerting Infrastructure (MAI). Informationen aus dem Echtzeitmonitoring stehen auch noch Monate später durch das eingebundene BI-System fürs Reporting zur Verfügung. Im Vergleich zu vielen anderen Monitoring Tools stehen im Solution Manager ein Vielzahl an zusätzlichen Systeminformationen der jeweiligen IT-Abteilung zur Verfügung.

 

Business Process Operations: 

Ein besonders kritischer und neuralgischer Bereich in jedem Unternehmen sind die Core Business Prozesse. Diese sollten mit besonderem Augenmerk überwacht und verbessert werden. Für diesen Bereich stehen Business Process Operations zur Verfügung. BPO selbst unterteilt sich wiederum in die einzelnen Aufgabenbereiche:

  • Business Process and Interface Monitoring -
    Alarmierung bei kritischer Situation für Prozesse und Schnittstellen
  • Business Process Improvement -
    Analyse und Verbesserung, Minimierung von Backlogs
  • Data Consistency Management -
    Erkennen, Analyse und Verhinderung von Inkonsistenzen in Business Prozessen
  • Job Scheduling Management -
    Anfordern, Einplanung und Verwaltung von Background Jobs

 

Gemäß des Design – Build – Test Prinzips ist auch hier eine ständige Verbesserung der Prozesse das Ziel. Lernen aus Erfahrung und das Eliminieren von Fehlerquellen garantiert eine bestmögliche Ausnutzung vorhandener Ressourcen und damit möglichst hohen ROI.

Phase: Optimize

Upgrade Management: 

  • Der SAP Solution Manager bietet umfangreiche Projektunterstützung für SAP Releasewechsel in jeglicher Hinsicht. Für unterschiedliche Phasen stehen relevante Informationen vorkonfiguriert zur Verfügung. Aus eigenen Erfahrungen können diese angepasst oder verändert werden (s.a. Solution Implementation und Solution Documentation).
  • Beispiele für vorkonfigurierte Informationen, die SAP ausliefert, sind Roadmaps und Testszenarien. Eine Upgradeanalyse kann prüfen, ob Geschäftsprozesse betroffen sind und wenn ja in welchem Umfang. Ebenso kann ermittelt werden, ob kundeneigene Entwicklungen von einem Upgrade betroffen sind.